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Was ist das?
Die Melolistik ist ein Instrument der Ontopsychologie, das Musik (die von einer ausgebildeten leitenden Person gespielt wird) und Tanz (der Teilnehmer) verbindet, um dadurch die persönliche organismische Gesundheit, das psychophysische Wohlfühlen und die psychoemotionale Funktionalität wiederherzustellen und zu stärken.
Der Begriff "Melolistik" will den wesentlichen Unterschied zu den anderen Techniken der Musiktherapie unterstreichen, die im ärztlichen Bereich angewendet werden; die Melolistik wendet sich nämlich (auch wenn nicht ausschließlich) an jenes Subjekt, das in seinem Bereich - sei er ökonomisch, politisch, künstlerisch, sportlerisch oder unternehmerisch - ein Gestalter der Aktion ist.
Die Melolistik wird nämlich als die Instrumentalisierung der Musik und des Tanzes für das Erreichen einer ästhetischen und kreativen Gesundheit des Teilnehmers definiert.
Sie bewirkt in dem Teilnehmer eine Verstärkung aller primären Aktivitäten, von der psychoemotionalen bis hin zu der physiologischen und sportlichen Aktivität. Ziel ist es, das Subjekt in die Lage zu bringen, seine Gesundheit in das eigene gesellschaftliche Umfeld investieren zu können.
Dieses Instrument, das als vollständige psycho-körperliche Aktivität mit der Funktion einer ästhetischen Lust und einer Verstärkung der Person entsteht, bewirkt eine völlige Wiederherstellung des gesamten physiologischen und emotionalen Ökosystems. Danach begünstigt die Melolistik Leichtigkeit und Transparenz in den geistigen und Willensfunktionen.
Die Musik wird mit Trommel und Schlaginstrumenten von einem an der Ausbildungsschule ausgebildeten Melolisten gespielt; den Teilnehmern steht genug Raum zur Verfügung, um alleine tanzen zu können. Am Anfang gibt es eine Phase von höchster Konvergenz und Einkehr in einen Brennpunkt, den wir als Zentrum des visceraltonischen Apparats definieren; haben Bewusstsein und Bewegungen diesen Bezugspunkt erreicht, gibt es den Moment der Expansion und der Öffnung, in dem sich der Körper in ästhetischer und spontaner Weise bewegt; schließlich geht es um eine Einkehr und Expansion in die Eindeutigkeit des eigenen visceraltonischen Zentrums.
Es ist ein uranfänglicher Rhythmus, der Herz, Magen, Zwerchfell und Muskelstränge verbindet. Es gibt weder Stress noch Wiederholung. Alles entwickelt sich nach einem angeborenen Rhythmus, der auf Perkussionen und Ausdehnungen des Zwerchfells, natürliche Trommel des gesamten Körpers, basiert. Die Teilnehmerzahl variiert zwischen fünf und dreißig Personen.
Durch diese musikalische Erfahrung gewinnt man jene Musikalität zurück, die im gesamten Körper natürlich verteilt ist, und man findet den Sinn der Kreisharmonie der psychoemotional-somatischen Gesamtheit wieder.
Anwendungsbereiche
- Gesundheitspsychologie (das holistische Wohl)
- Ästhetik und schöpferischer Ausdruck
- Sport
- Schule und Ausbildung
- Musik und Kunst
Ausbildungsschule in Melolistik
Die Ausbildungsschule in Melolistik wird von den Nationalverbänden der Melolistik in den jeweiligen Ländern gefördert (A.I.M.O. - Italien, Brasilianische Ausbildungsschule in Melolistik, Russischer Melolistikverband).
Ziel der Schule ist es, Melolisten auszubilden, die fähig sind, in dem Teilnehmer einen Aufschwung seiner organismischen und psychoemotionalen Vitalität zu bewirken. Dieser Vitalitätsaufschwung kann dann in schöpferische Fähigkeit in dem gesellschaftlichen Einsatzfeld eingesetzt werden. Die Zulassungsvoraussetzungen - außer musikalischer Sensibilität, intuitiver Fähigkeit und existenzieller Gesundheit des Bewerbers - sind gemäss der im jeweiligen Land gültigen Vorschriften bestimmt. Weitere Informationen und Adressen der Melolistikverbände können bei der Internationalen Gesellschaft bzw. bei den Nationalen Gesellschaften für Ontopsychologie angefordert werden.
Für Informationen
Marcello Bruognolo
(+39) 335 586 3360
Bezugstexte
- A. Meneghetti, Manuale di melolistica (Melolistik Handbuch)
Psicologica Editrice, 1988-2000.
- A. Meneghetti, Manuale di Ontopsicologia (Ontopsychologie Handbuch)
Psicologica Editrice, 2003.
- A. Meneghetti, Residence a Mosca (Residence in Moskau)
Psicologica Editrice, 1995.
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