|
|
Der Leader
Heute ist der Leader der Kern der praktischen Anwendung der ontopsychologischen Wissenschaft. Die ontopsychologische Definition des Leaders als gesellschaftlich Wirkender stellt sich wie folgt dar:
Der Leader ist das operative Zentrum mehrerer Beziehungen und Funktionen. Es handelt sich hier im Wesentlichen um denjenigen, der die Proportion der sich bewegenden Lebensbeziehungen erkennt, und es versteht, immer wieder den richtigen Ansatz anzuwenden, der zur Auslösung und zur Verwirklichung der Situation führt.
Er ist der fähige Funktionär, der die Bedürfnisse des eigenen sozialen Körpers im ökonomischen, politischen und kulturellen Kontext immer wieder befriedigen kann.
Die Ontopsychologie setzt ihre Basisanwendung im ökonomischen, politischen, managenden und kulturellen Feld ein, also im Inneren des gesamten gesellschaftlichen Körpers. Je nach Zweck und spezifischem Ziel des Leaders liefert die Ontopsychologie die Methode und den auf der Intuition des Business zentrierten Blickwinkel.
-
Nach der ontopsychologischen Vision leben und schließen sich im Leader drei wesentliche Merkmale zusammen, die ihn hervorheben und zu einem Gestalter gelungener Handlungen für das Kollektiv machen. Diese sind wie folgt:
- Offensichtliche Überlegenheit von menschlichem Potenzial;
- Überlegene Kenntnis und Erfahrung der Begabungen und Berufe, die von der jeweiligen Gesellschaft besonders nachgefragt werden;
- Überlegene Fähigkeit zur persönlichen Verwirklichung in den erwähnten Bereichen.
-
Die Ontopsychologie befähigt also den wirkenden bzw. potenziellen Leader sich funktionell in den gesellschaftlichen Kontext einzugliedern, um demzufolge durch nachstehende Leitlinien des gesellschaftlichen Systems erfolgreich zu handeln:
- die Globalisierung des aktuellen und des potenziellen Marktes;
- die digitale Technologie;
- das menschliche Kapital.
-
Mittels ihrer Entdeckungen und Anwendungen hat die Ontopsychologie das Kriterium der Übereinstimmung mit der operativen Funktionalität des Leaders erkannt und ermöglicht somit, daraus die Erfolgskoordinaten zu entnehmen. Diese gelten nachfolgend für:
- den Wirkenden,
- das Unternehmen,
- Die ganzheitliche Funktionalität.
-
Die Priorität der Ontopsychologie gegenüber den Bildungsprogrammen der managenden Führung (C.E.O.) liegt in der differenzierten und spezifischen Kenntnis des Entstehens, Erkennens und der Anwendung der Intuition, welche unfehlbar ist. Entweder kennt und kontrolliert man die Wirklichkeit, oder man erleidet sie.
- Heute hängen alle Markt-, Marketing-, Projekt-, Produktions-, Distributions-, Investitions- und Gewinnanalysen im Wesentlichen von der Intuition des zuständigen Managers ab. Niemand weiß aber was diese Intuition ist, wie man sie erlernt und wie man sie bewirkt, denn das Unbewusste stellt heute eine Tatsache dar, die Teil unserer modernen Kultur ist: man handelt im eigenen Business maximal 20-30% bewusst, während sich die restlichen 70-80% unserer Kontrolle entziehen, ohne dass man sie effizient koordinieren kann. Die Ontopsychologie kann die Richtlinien und die Instrumente für diese Kenntnis und Effizienz liefern.
Auswahl und Ausbildung leaderistischer Neuheit
Ziel:
Die Ontopsychologie setzt sich das Ziel, verantwortliche Wirkende im globalen Kontext auszubilden. Dies erfolgt über Bildungswege, die dem Leader bzw. dem potenziellen Leader die Kenntnis und das gesamte, allgemeine Verständnis des eigenen Unbewussten ermöglichen; das Unbewusste ist nämlich der größte Teil des persönlichen Intelligenzquantums. Durch die Instrumente der Ontopsychologie kann der Leader die Basisordnung, also die formale und dynamische Grundlage seines gesamten Unbewussten kennen lernen. Als Folge kommt die Kenntnis des Unbewussten seines Umfeldes hinzu. Auf dieser formalen Grundlage kann der Leader die geschichtliche Rationalität der Intuition identifizieren. Die Ontopsychologie ermöglicht also eine methodische Entwicklung für fähige und verantwortliche Personen, die man als Erzeuger von sozialen Werten bezeichnen kann. In ihrer Anwendung ermöglicht die Ontopsychologie das Erreichen der primären Ziele eines Leaders. Diese sind:
- innere Reife;
- Anpassung an die allgemeinen Ziele der gesellschaftlichen Legalität;
- Neugründung einer menschlichen Handlung, die an alle Kulturen der verschiedenen Länder und Zivilisationen angepasst werden kann.
Adressaten:
Die ontopsychologische Ausbildung ist für den Leader bestimmt, der hier als das Subjekt verstanden wird, welches Bewegungen von Mitteln und Wachstum in und für den gesellschaftlichen Kontext ausführt. Dies kann sowohl ein kleiner als auch ein großer Leader sein. Es geht nicht nur um verdientermaßen bekannte Persönlichkeiten, sondern auch um Kleinunternehmer, Konstrukteure, Handwerker, Handelsvertreter, Journalisten, Künstler, Berater, Hersteller, junge Leute und all diejenigen, die ihre eigene Leadership im globalisierten Kontext erfolgreich umsetzen wollen.
Bezugstexte
- A. Meneghetti, Economia e politica
(Wirtschaft und Politik)
Psicologica Editrice, 2002.
- A. Meneghetti, La psicologia del leader (Die Psychologie des Leaders)
Psicologica Editrice, 2003.
- A. Meneghetti, Progetto uomo
(Projekt Mensch)
Psicologica Editrice, 2003.
- A. Meneghetti, Sistema e personalità
(System und Persönlichkeit)
Psicologica Editrice, 1991-2003.
|