Ak. Prof. Antonio Meneghetti

Akademiker Professor Antonio Meneghetti

Gründer der Ontopsychologie und Autor von über vierzig Büchern, die ins Englische, Französische, Deutsche, Portugiesische, Russische, Spanische und Chinesische übersetzt wurden.

Sein Gedanke und insbesondere seine Entdeckungen, die eine integrale Rationalität im Gebiet der elementaren Psychologie ermöglichen, wurden bereits am Lehrstuhl für Ontopsychologie der Psychologiefakultät der Staatlichen Universität Sankt Petersburg offiziell in den Lehrplan aufgenommen.
(http://www.psy.pu.ru/index.php?n=44;
http://www.psy.pu.ru/index.php?n=30&m=2&#q1;
für Informationen: onto@onto.ru).

Zu den zahlreichen von ihm erworbenen Titeln gehören: das klassische Doktorat in Theologie nach den kanonischen Kriterien der großen Römischen Universitäten wie der "Lateranense"; das Doktorat in Philosophie und das Doktorat in Sozialwissenschaften an der Internationalen Universität Heiliger Thomas von Aquin in Rom; der Hochschulabschluss in Philosophie und Psychologie an der Katholischen Universität "Sacro Cuore" in Mailand; der Ehrendoktor in Physik für die Entdeckung des semantischen Feldes.

Am 27. April 1998 hat der Oberste Interministeriale Bewertungshof der Russischen Föderation ihm den Titel "Großer Doktor Nauk der Psychologischen Wissenschaften" verliehen (Protokoll nr. 0104).

Im selben Jahr erhielt er zwei weitere Ehrentitel als hoher Doktor der Philosophie und als Doctor philosophy of medical von der Internationalen Informatisierungsakademie.

Er wurde mehrmals mit dem Kulturpreis der Präsidentschaft des Ministerrates der Italienischen Republik ausgezeichnet (1980, 1987, 1989).

Präsident der Internationalen Ontopsychologiegesellschaft (NGO in Special Consultative Status with the Economic and Social Council of the United Nations), Akademiker und Vizepräsident der Internationalen Informatisierungsakademie (NGO in General Consultative Status with the Economic and Social Council of the United Nations).

In den achtziger Jahren formalisiert er sein Grundkonzept um ontische Information von memetischer Information zu unterscheiden. Er beschreibt die Verhaltensweisen des Deflexionsmonitors und isoliert Identität und Merkmale der Aktionseinheit "Mensch" konform zum Naturprojekt: das ontische In Sich.

Seit Beginn der neunziger Jahre orientiert A. Meneghetti seine Lehre immer mehr in soziologischer Richtung, indem er die Wichtigkeit der Beziehung Menschen-Gesellschaft betont. Seinem anfänglichen Vorhaben folgend, bevorzugt er die Psychologie der Selbstverwirklichung und der Kreativität sowie den Leadermenschen in dem Mikro- und Makrokosmos.

Gemäß der methodologischen Korrelaten der Ontopsychologie verteidigt er die humanistische Ethik, vor allem wenn sie von gesunden Menschen, die ihren eigenen Leaderismus durch einen sorgfältigen Dienst an den ansteigenden Bedürfnissen der Menschheit und der Gesellschaft verwirklichen, angewandt wird.

Heute ist er in der Welt als Experte der leaderistischen Aktion, der Politik und der Wirtschaft anerkannt. Durch seine Ideen und Lehren stimuliert er wissenschaftliche, künstlerische, unternehmerische, politische und ökobiologische Aktivitäten, die zeitlich absolut in Voraus sind.

Antonio Meneghetti wird am 09.03.1936 in Avezzano geboren (L'Aquila - Italien, in einer sehr armen Familie, erstes von neun Kindern von Pietro Meneghetti, Veneter aus Montebelluna, und Anna Castellani, aus Avezzano).

Bis zu seinem dreizehnten Lebensjahr macht er die Erfahrung von Straße, Kirche, Schule und Arbeit, teils in Venetien, teils in den Abruzzen. Dadurch lernt er alle sozio-ökonomischen Aspekte des Krieges zwischen Faschisten und Widerstandskämpfern, Deutschen und Amerikanern kennen. Für ihn stellte dieser Krieg eine geläufige Bestialität dar und er verstand die Amerikaner nie als Befreier.

Nach dem letzten Krieg hat Europa die Hegemonie des humanistischen Wissens verloren und die Oberflächlichkeit der U.S.A. sich durchsetzen lassen.

Im Alter von vierzehn Jahren beginnt er die monastische Ausbildung der Frati Minori Conventuali zwischen Assisi, Gubbio, Spoleto und Rom.

Mit fünfundzwanzig Jahren, zum Priester geweiht, führt er seine Studien in den verschiedenen Fakultäten der großen römischen Universitäten fort und besucht besondere Kurse in Freiburg (Jung), London (Freud'sche Psychoanalyse und Tavistock von Laing), Paris (Lacan) und Wien (V.Frankl).

Gleichzeitig führt er seine handwerkliche und künstlerische Ausbildung in mehreren Gebieten fort, besonders in Venedig, Florenz und Rom, und ist als Dozent von verschiedenen Fächern in Gubbio, Spoleto und Terni tätig.

Um die verwitwete Mutter und sechs überlebende Geschwister zu unterhalten, muss er das Gelübde der Franziskanischen Armut aufgeben und ist sechs Jahre lang als sekulärer Pfarrer in den Dörfchen des aquilaischen Gebiets von Montereale tätig.

Er führt seine Ausbildung in mehreren Gebieten fort; in den Jahren zwischen 1970 und 1974 unterrichtet er an der Universität Heiliger Thomas von Aquin in Rom Psychologie, Psychotherapie und Ontopsychologie.

Sein höchstes Interesse galt immer dem Menschen und der Philosophie, besonders dem kritischen Problem der Kenntnis. E. Husserl beeinflusst seine intellektuelle Krise.

"Warum kennt der Mensch nicht das Wahre? Das Wahre ist gegeben, denn ich existiere. Wenn ich es nicht kenne, dann heißt es, dass ich krank bin". "Der Fehler hängt von der Natur ab. Er hängt von einem geschichtlichen Augenblick ab. Von welchem?"

Mit sechsunddreißig Jahren tritt Antonio Meneghetti förmlich, mit Respekt und Dankbarkeit, aus der Katholischen Kirche aus, verlässt Mutter und Geschwister, nun alle volljährig, und eröffnet sein erstes Zentrum für Psychotherapie und Ausbildungskurse in Rom, Viale Marco Polo (´71-´73). Nach drei Monaten hatten seine Praxis und seine Schule (mit 60 Teilnehmern) beruflichen Erfolg.

Aufgrund der Vollständigkeit der existenziellen Erfahrung hat er geheiratet und zwei Töchter bekommen. Im Zeitraum von zehn Jahren, bis zum Jahr 1981, entdeckt er alle Komplexitäten der Psyche und formuliert die Existenz und Verhaltensweise des ontischen In Sichs, des semantischen Feldes und des Deflexionsmonitors.

Es ist ihm endlich der geschichtliche Fehler klar, der die Evidenz des Wahren in der philosophischen Diagnose nicht ermöglicht.

Aus dem persönlichen Erfolg formuliert er verschiedene wissenschaftliche, vereinsartige, künstlerische und unternehmerische Anwendungen, Veröffentlichungen und Kongresse.

Seit Jahren bildete er sich in Musik für Orgel und Piano sowie in gregorianischem und chorischem Gesang aus (seine Lehrer: L. Perosi, D. Stella, L. Refice, B. Rizzi).

Er lernt Lateinisch, Altgriechisch und Aramaisch so gründlich, dass er sie korrekt sprechen kann.

Er beharrt auf der Forschung und übt die verschiedenen Blickwinkel der Kunst aus, um zur Kompetenz des Konzeptes der heiligen Kunst zu gelangen. Der Lieblingsarchitekt: L. Kahn. Er pflegt freundschaftlichen Umgang mit der Persönlichkeit von F. Fellini und frequentiert die Drehorte seiner Filme, von Achteinhalb bis Stadt der Frauen .

Er verbringt verschiedene Nächte in Entbindungskliniken, um Haltungen und Verhaltensweisen zu beobachten, besonders in der Woche vor der Geburt.

Hochgebildet in Bibliophilie. Neugierig auf gesetzliche Parallelismen: römisches Recht, Wirtschaftsrecht, italienische Kodizes. Er studiert gründlich die geschichtlichen Parallelismen von Europa, China, Indien und dem Islam. Er liest die Romane der klassischen internationalen Literatur, amüsiert sich mit J. Verne und bewundert Alighieri und Dostoevskij. Seine Lieblingsmusiker sind Beethoven und Puccini. Später wird er erfolgreich Regie (größter Erfolg am Theater Don Orione in Rom) des Rigoletto von G. Verdi führen.

Er ist gegen die Achtundsechziger-Bewegung. In diesem Jahr beginnen die Disqualifizierung der Schule höherer Ausbildung und die Diplomen der politischen Demokratie (politische Noten).

Geschätzter und leidenschaftlicher Beichtvater und Führer von Seelen. Er hat die Hagiographien der Großen, besonders der Mystiker, gründlich studiert.

Er hatte nie Interesse an den modernen Sprachen. Das Italienische ist für ihn die vollständigste und reichste Sprache hinsichtlich der Architektur und der Bedeutungen.

Im Jahr 1981, Mai, perfektioniert er die Gemäldeausstellung in Perugia (Rocca Paolina), und wegen der wiederholten ehrenrührigen Anklagen der Ex-Frau (die offensichtlich 1978 begonnen hatten und bis 2005 andauerten; diese Anklagen wurden immer mit erfahrener Kunst von versteckter Verleumdung an den jeweiligen Beamten der örtlichen Behörden durchgeführt) wird er mit seinen Mitarbeitern ins Gefängnis gesteckt. Nach einem Monat wird er freigesprochen ohne Prozess, weil der Ermittlungsrichter keinen Grund für die Weiterführung der Untersuchungen fand. Hierdurch wurde jedenfalls die wiederholte krankhafte Neugierde von Journalisten und dergleichen ausgelöst.

In der Zwischenzeit, im Gefängnis, führt Antonio Meneghetti seine Forschungen über die Motivationen der Kriminalität und der Drogensüchtigkeit fort. Deren Wurzeln bestätigen die vorangegangenen Entdeckungen während der psychotherapeutischen Aktivität.

Seit 1981 entfernt er sich von der Psychotherapie. Er hatte nichts mehr zu entdecken und kehrt zurück zur Philosophie, zur Kunst und zur Organisation von Seminaren, Tagungen und Begegnungen von prestigereichen Universitäten zur endgültigen Analyse von Spitzenthemen unserer internationalen und globalen Gesellschaft.

Von 1981 bis 1986 interessiert er sich für die Überprüfung der ontopsychologischen Methode bei Subjekten von verschiedenen Ethnien und Kulturen. Engländer, Spanier, Brasilianer, Mauretanier, Iraner, Inder, Russen, Finnen, Juden, Araber, Chinesen, Mongolen, Usbeken, Kongolesen Bantu, Sibirer, Arme, Adlige, Verwirklichte, Erfolgreiche, Meister des Geistes, Politiker, Unternehmer, Ärzte, Pfarrer, Musiker, Bürokraten, Baronen, Revolutionäre usw.

Die Methode ist überprüft und erweist sich präzise. Spezifisches Objekt ist die Individuation und Aktivierung des ontologischen Nexus, sowohl in dem Einzelnen als auch in dem Gesellschaftlichen und in der Wissenschaft.

In den Jahren zwischen 1986 und 1996 aktiviert er sich, um Kontakte und Einigungsprotokolle mit den Ländern im Osten und in Lateinamerika abzuschließen und organisiert alle zwei Jahre internationale Ontopsychologiekongresse über verschiedene aktuelle Spitzenthemen.

Bestätigt von der vollständigen Antwort der Naturgesetze (Verschwinden des Symptoms in der gesamten Kasuistik der Forschung der klinischen Psychotherapie, von den Tumoren bis zu den verschiedenen Psychosomatiken, von den Neurosen bis zu den gesellschaftlichen Dystonien), nach der Isolierung der elementaren Mitteilungen des ontischen In Sichs (ontischen und formalen Kriteriums des Menschen) auf naturistisch-existenzieller Basis (mit biologischer Parallele), nimmt Antonio Meneghetti die Begegnung mit der kritischen Philosophie wieder auf und kann das Prinzip festlegen, dass jede Kenntnis wahr ist, wenn sie zur Reversibilität innerhalb des Realen des Lebens fähig ist. Ganz gleich, ob man von der Theorie bzw. von dem Bild (logos) oder von dem Gegenstand ausgeht, das eine muss das andere wiederholen bzw. wiedergeben.

Daraus begreift man, dass die Ontopsychologie allgemeine Epistemik für jegliches wissenschaftliche oder intellektive Vorgehen ist. Der ontologische Nexus gewährleistet die gegenseitige Kausalität. "Jede Theorie ist wahr, wenn sie den ontologischen Nexus besitzt, der die Evidenz der Kausalität für das bestimmte Objekt ergibt".

Daraus organisiert er die ontologischen Prinzipien der theoretischen und der moralischen Philosophie neu.

Später kehrt er zum künstlerischen Narzissmus und zu den gesellschaftlich-ökonomischen Anwendungen in mehreren Richtungen zurück.

Solist in Orgel und Piano, Hunderte Menschen hören ihm im Schweigen zu. Konzerte in Castel dell'Ovo - Neapel, Peterhof - Sankt Petersburg, Auditorium - Rom.

Als Architekt konstruiert und reorganisiert er mehrere Orte. Er restauriert und revitalisiert ein mittelalterliches Dorf des XIII. Jahrhunderts in Umbrien, "Lizori"; einen Bauernhof von 10.000 qm in dem italienischen Gebiet von Lodi; er baut mit kurvenartigem Schnitt das Dorf "Recanto Maestro" in Brasilien; "Bernia" in Russland; das Gebäude "Calipso", welches auf dem Weltkongress der Architektur in Istanbul 2005 präsentiert wurde.

Als Künstler stellt er Gemälde und Skulpturen von gewöhnlichen und gigantischen Proportionen in Eisen oder Travertin her. In Murano gestaltet er Einzelstücke in polychromem Kristall mit gewöhnlichen und außergewöhnlichen Maßen. Unter den verschiedenen persönlichen Ausstellungen mit mehrfachen Schirmherrschaften der Region und der Stadt sind zu verzeichnen: Palazzo Ducale - Venedig, Castel dell'Ovo - Neapel, Palazzo della Civiltà - Rom, Nationales Museum der Wissenschaft und der Technik - Mailand, Corderie dell'Arsenale - Venedig, Stroganoff Palast - Sankt Petersburg, Akademie der Wissenschaften - Moskau, MASP (Museo de Arte do Estado de São Paulo) - Brasilien. "Jede Proportion ist Kunst, wenn sie die ästhetische Proportion enthüllt".

Als Stilist koordiniert er die Boutique "Antonio Meneghetti" und serigrafiert in Como Seiden, die an der Pariser Premiere Italien Ehre gemacht haben.

Er gestaltet in Rom mehrere Haute-Couture-Modenschauen mit dem Namen "ModAntonio" und erhält die Auszeichnungen "Maitre Tailleur" von dem Präsident der Föderation Schneider und Schneiderinnen Italiens und "Maßgeschneiderte Persönlichkeit" von der Weltföderation der Schneidermeister.

Er tritt mit dem großen Brioni auf.

Gegenwärtig gefallen ihm die Ökonomie und die Soziologie. Für die Erste hat er das subjektive Kriterium des Unternehmers ermittelt, welches das sichere Ergebnis der ökonomischen Rationalität zeichnet. Für die Zweite sagt er, dass man die Forschung weder auf dem primitiven Menschen noch auf dem statistischen bzw. auf dem operationistischen Verhalten, sondern auf der Intentionalität von Natur des Menschen und auf dem geschichtlichen Kontrast des Umfelds neugründen soll.

"Eine Gesellschaft ist gut, wenn sie die Auffindung des ontologischen Nexus fördert".

Für die Pädagogik, wie er besonders an der UNO (New York) und der UNESCO (Paris) vorgetragen hat, betont er, dass man von dem Sozialhilfesystem zur sozialen Verantwortung übergehen soll. Daher soll die gesamte Erziehung, schon seit der Geburt, den Ordnungen der örtlichen demokratischen Gesellschaften überlassen werden.

Um seinem zukünftigen Gedanken zu folgen, kann man an der Summer Session teilnehmen, die jedes Jahr regelmäßig im August stattfindet.